Die große Kunst der Floristen besteht nicht nur im Binden von herrlichen Blumensträußen und im Arrangieren von wunderschönen Gestecken. Die „Blumenkünstler“ müssen noch weitaus mehr Dinge wissen und beherrschen. Dazu zählt beispielsweise auch das Binden von Kränzen im Rahmen von Trauerschmuck oder das Herstellen von Autoschmuck bei Hochzeiten.
Der Name für die Berufsbezeichnung kommt aus dem Lateinischen von Flora, die als Göttin der Jugend und der Blumen bekannt ist. Die heutige Blumenbinde-Kunst, die unter dem Begriff „Floristik“ zusammengefasst wird, kann auf Traditionen zurückgreifen, die mehrere hundert Jahre alt sind.
Anlässe, bei denen dekorative Sträuße und Gestecke eine Rolle spielen, gibt es viele. Neben den bereits erwähnten Trauerfeiern und Hochzeiten sind es auch Geburtstage und Jubiläen, Taufen, Kommunion und Konfirmationen, aber auch alltägliche Situationen, in denen Blumen eine Rolle spielen.
Neben Blumen als Geschenk dienen sie auch in Wohn- und Geschäftsräumen als dekorativer Schmuck mit repräsentativem Charakter. So werden häufig Wartebereiche in Behörden, Wellnessoasen oder Arztpraxen mit schönen Blumensträußen oder Pflanzen in Blumentöpfen verziert. Hotels, Gaststätten und Ausbildungsstätten nutzen ebenfalls gern schöne Blumenarrangements, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Selbst in Büroräumen und Geschäften, beim Frisör und bei der Kosmetik findet man wunderschöne jahreszeitliche Blumensträuße und kunstvolle Kreationen. Die Einsatzbereiche der Kunst der Floristen sind schier unerschöpflich.
Über einen schönen Blumenstrauß oder -topf freut sich der Empfänger. Es ist erwiesen, dass Blumen am Arbeitsplatz die Leistung steigern, weil sie die Stimmung positiv beeinflussen können. Nicht zuletzt sind Grünpflanzen auch wertvolle Sauerstofflieferanten und beeinflussen auf günstige Weise das Raumklima. Eine besondere Kunst der Floristen ist Ikebana, die traditionelle Kunst des Blumenarrangierens nach japanischem Vorbild.
Wenn man über Kunst in Frankreich spricht, fällt den meisten Menschen das berühmte Gemälde der Mona Lisa ein, die im Louvre hängt und deren Blick den Betrachter zu verfolgen scheint. Doch das Land hat in Sachen Kunst noch so viel mehr zu bieten.
Da sind die vielen Straßenkünstler, die in der Altstadt von Paris die Passanten oder beliebte Landschaftsmotive malen. Darunter sind einige Karrikaturisten, wobei die freien Künstler oder Kunststudenten ihre Werke gleich in Open Air Ausstellungen präsentieren. Einige malen bekannte Sehenswürdigkeiten Frankreichs mit Kreide auf die Straße, andere zeichnen Porträts im romantischen Ambiente abends am beleuchteten Brunnen. Die ganze Atmosphäre ist zauberhaft für Besucher und Betrachter. Überall spielen Straßenmusikanten typische französische Lieder und unterstreichen damit das besondere Feeling in der Stadt der Liebe.
Dabei hat Kunst in Frankreich bereits eine sehr lange Tradition. Bereits im frühen Mittelalter finden sich die ersten eigenständigen Entwicklungen der französischen Malerei. Damals ist sie allerdings noch der Architektur und der Buchgestaltung untergeordnet. Doch in den Folgejahren gibt es bereits einfach Ornamente mit stylisiertem Ausdruck, die Tiere oder Pflanzen darstellen, zunächst im Rahmen der Buchmalerei. Später entwickelten sich in der Renaissance und im Klassizismus wunderschöne eigenständige Kunstwerke, die heute zu den weltbekannten Werken der Kunst in Frankreich gezählt werden.
Die Malerei ist gekennzeichnet durch eine sehr detailgetreue Darstellungsweise, wie sie später auch für den Impressionismus charakteristisch ist. Die Kunst in Frankreich beschränkt sich nicht nur auf die darstellenden Künste, sondern auch im Bereich der Musik hat das Land, z. B. mit Chansons, eine ganz eigene Stilrichtung entwickelt. Deshalb sind Kunst und Kultur unseres Nachbarlandes auch äußerst vielseitig und spannend und immer wieder wert, sie aufs Neue zu entdecken.
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Frankreich stellt sich nach außen in den Bereichen Kunst und Kultur als führende Kulturnation dar. Kunst, wie Literatur, Theater, Musik und Film werden teilweise auch mit hohen Subventionen staatlich unterstützt. Auch in den Bereichen Mode und Gastronomie nimmt Frankreich eine führende Stellung ein. Zusätzlich wird die Förderung der französischen Sprache in der Welt vorangetrieben. Französisch gilt immer noch als vornehm und die Sprache der Diplomaten.
Die französische Regierung fördert internationale Gremien mit Konzepten zur kulturellen Vielfalt. Landesweit wird das Kunst- und Kulturschaffen unterstützt. Nicht nur in der Hauptstadt Paris, sondern auch regional ist das Kunst- und Kulturangebot reichhaltig und abwechslungsreich. Der kulturelle Transfer mit dem befreundeten Ausland, hierzu gehört insbesondere auch Deutschland, wird rege wahrgenommen. Die besondere Aufmerksamkeit liegt hierbei auf dem Erhalt des umfangreichen kulturellen Erbes. Zahlreiche historische Bauten sind mustergültig erhalten und renoviert. Die kulturelle Anziehungskraft ermöglicht es Frankreich ein weltweit begehrtes Tourismusziel zu bleiben.
Die französische Kultur des Bildungswesen
Das öffentliche Bildungswesen ist im französischen Gesetz verfassungsmäßig fest verankert. Das ganztägige Gesamtschulsystem wird vom Staat, nicht von den einzelnen Ländern wie in Deutschland, zentral gesteuert. Auch einige konfessionell geprägte Privatschulen lehren mit großem Erfolg. Die Schulpflicht dauert in Frankreich bis zum 16. Lebensjahr der Kinder. Ab dem Alter von drei Jahren gibt es in Frankreich die staatliche Vorschule (école maternelle). Dieses Angebot steht neben dem von Kindergärten für Vorschulkinder. Nach der Grundschule (école primaire oder élémentaire, 5 Jahre) besteht für die Kinder und Eltern die Wahl zwischen berufsbildenden Schulen (lycée professionnel, 2-4 Jahre) oder dem allgemeinbildenden Gymnasium (lycée, 3 Jahre). Mit der Abschlussprüfung des Gymnasiums (baccalauréat) nach 12 Jahren ist die allgemeine Hochschulreife erworben.
Die Hochschulen und die Forschung haben einen hohen Stellenwert
Die französische Regierung betreibt tiefgreifende Reformen der Hochschul- und Forschungslandschaft. Für die Umsetzung der Reformen stellt sie erhebliche Finanzmittel zur Verfügung. Das Ziel ist es, ein international Konkurrenz fähiges Wissenschaftssystem in Frankreich zu etablieren.
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