Blumengesteck

Die große Kunst der Floristen besteht nicht nur im Binden von herrlichen Blumensträußen und im Arrangieren von wunderschönen Gestecken. Die „Blumenkünstler“ müssen noch weitaus mehr Dinge wissen und beherrschen. Dazu zählt beispielsweise auch das Binden von Kränzen im Rahmen von Trauerschmuck oder das Herstellen von Autoschmuck bei Hochzeiten.

Der Name für die Berufsbezeichnung kommt aus dem Lateinischen von Flora, die als Göttin der Jugend und der Blumen bekannt ist. Die heutige Blumenbinde-Kunst, die unter dem Begriff „Floristik“ zusammengefasst wird, kann auf  Traditionen zurückgreifen, die mehrere hundert Jahre alt sind.

Anlässe, bei denen dekorative Sträuße und Gestecke eine Rolle spielen, gibt es viele. Neben den bereits erwähnten Trauerfeiern und Hochzeiten sind es auch Geburtstage und Jubiläen, Taufen, Kommunion und Konfirmationen, aber auch alltägliche Situationen, in denen Blumen eine Rolle spielen.

Neben Blumen als Geschenk dienen sie auch in Wohn- und Geschäftsräumen als dekorativer Schmuck mit repräsentativem Charakter. So werden häufig Wartebereiche in Behörden, Wellnessoasen oder Arztpraxen mit schönen Blumensträußen oder Pflanzen in Blumentöpfen verziert. Hotels, Gaststätten und Ausbildungsstätten nutzen ebenfalls gern schöne Blumenarrangements, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Selbst in Büroräumen und Geschäften, beim Frisör und bei der Kosmetik findet man wunderschöne jahreszeitliche Blumensträuße und kunstvolle Kreationen. Die Einsatzbereiche der Kunst der Floristen sind schier unerschöpflich.

Über einen schönen Blumenstrauß oder -topf freut sich der Empfänger. Es ist erwiesen, dass Blumen am Arbeitsplatz die Leistung steigern, weil sie die Stimmung positiv beeinflussen können. Nicht zuletzt sind Grünpflanzen auch wertvolle Sauerstofflieferanten und beeinflussen auf günstige Weise das Raumklima. Eine besondere Kunst der Floristen ist Ikebana, die traditionelle Kunst des Blumenarrangierens nach japanischem Vorbild.

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