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Modernes Kirchenfenster

Wenn man über Kunst in Frankreich spricht, fällt den meisten Menschen das berühmte Gemälde der Mona Lisa ein, die im Louvre hängt und deren Blick den Betrachter zu verfolgen scheint. Doch das Land hat in Sachen Kunst noch so viel mehr zu bieten.

Da sind die vielen Straßenkünstler, die in der Altstadt von Paris die Passanten oder beliebte Landschaftsmotive malen. Darunter sind einige Karrikaturisten, wobei die freien Künstler oder Kunststudenten ihre Werke gleich in Open Air Ausstellungen präsentieren. Einige malen bekannte Sehenswürdigkeiten Frankreichs mit Kreide auf die Straße, andere zeichnen Porträts im romantischen Ambiente abends am beleuchteten Brunnen. Die ganze Atmosphäre ist zauberhaft für Besucher und Betrachter. Überall spielen Straßenmusikanten typische französische Lieder und unterstreichen damit das besondere Feeling in der Stadt der Liebe.

Dabei hat Kunst in Frankreich bereits eine sehr lange Tradition. Bereits im frühen Mittelalter finden sich die ersten eigenständigen Entwicklungen der französischen Malerei. Damals ist sie allerdings noch der Architektur und der Buchgestaltung untergeordnet. Doch in den Folgejahren gibt es bereits einfach Ornamente mit stylisiertem Ausdruck, die Tiere oder Pflanzen darstellen, zunächst im Rahmen der Buchmalerei. Später entwickelten sich in der Renaissance und im Klassizismus wunderschöne eigenständige Kunstwerke, die heute zu den weltbekannten Werken der Kunst in Frankreich gezählt werden.

Die Malerei ist gekennzeichnet durch eine sehr detailgetreue Darstellungsweise, wie sie später auch für den Impressionismus charakteristisch ist. Die Kunst in Frankreich beschränkt sich nicht nur auf die darstellenden Künste, sondern auch im Bereich der Musik hat das Land, z. B. mit Chansons, eine ganz eigene Stilrichtung entwickelt. Deshalb sind Kunst und Kultur unseres Nachbarlandes auch äußerst vielseitig und spannend und immer wieder wert, sie aufs Neue zu entdecken.

Bildquellenangabe: Dieter Schütz / pixelio.de

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